1.800 Kinder beim Tourstopp in Sachsen

Limbach-Oberfrohna hat sich auf die Rekordhitze am 26. Juni top vorbereitet

Schon Tage im Voraus hatten die Wetterexperten für den sechsten Tourstopp Rekordtemperaturen angekündigt. Die 1.800 Kinder, die am 26. Juni in Limbach-Oberfrohna bei der Sportabzeichen-Tour am Start waren, ließen sich davon nicht beeindrucken. Ab 7.30 Uhr morgens legten sie im Waldstadion Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen ab – bestens gelaunt und voller Begeisterung.

Der sechste Tourstopp brachte kinder+Sport-Botschafter Frank Busemann nach Sachsen. In Limbach-Oberfohna liessen sich die Kinder beim Laufen, Werfen und Springen begeistert von ihm coachen. (Foto: Kay Fotodesign)

Die Veranstalter hatten alles getan, um die Mädchen und Jungen vor der großen Hitze bei Temperaturen über 35 Grad zu schützen. Ein Extra-Zelt spendete zusätzlichen Schatten. Ein Rasensprenger und Planschbecken, die man über das gesamte Stadion verteilt hatte, sorgten zwischen den Sportabzeichen-Disziplinen für Erfrischung.

kinder+Sport-Botschafter Frank Busemann passte zusammen mit den Lehrern und Helfern besonders gut auf, dass alle genug zu Trinken hatten und sich vor der Sonne schützten – auch er selbst. „Die Kinder sind wirklich gut drauf", freute sich Frank Busemann, der nach dem Aufwärmen schon beim Laufen, Weitsprung und Kugelstoßen war. „Alle hören gut zu und machen konzentriert mit, wenn ich ihnen Tipps gebe."

Gerade beim Werfen war der ehemalige Weltklasse-Zehnkämpfer von der Technik der Kinder beeindruckt. „Die Kinder haben eigentlich alle das richtige Bein vorne", lobte der kinder+Sport-Botschafter. „Wer rechts wirft, muss das linke Bein vorne haben, um mit dem gesamten Oberkörper Schwung holen zu können. Außerdem ist die Wurfhöhe entscheidend", erklärte Frank Busemann. „Ideal ist ein Abwurfwinkel von 35 Grad. Aber wenn man den Kindern sagt, werft nicht zu flach, dann geht der nächste Wurf direkt hoch in die Wolken."

Überhaupt ist Werfen eine Leichtathletik-Disziplin, bei der winzige Nuancen eine große Wirkung bringen können, erklärte Frank Busemann seinem aufmerksamen Publikum. „Die Devise heißt: Üben, üben, üben! Nehmt ruhig zu Hause mal einen Tennisball in die Hand und werft ihn an die Wand. Natürlich nicht mit voller Wucht! Es geht darum, den Bewegungsablauf zu verinnerlichen."

Besonders schön fand es der kinder+Sport-Botschafter, dass auch die Mädchen in Limbach-Oberfohna keine Probleme beim Werfen hatten. Sie tun sich dabei oft schwerer als die Jungen. „Gerade hat eine 12-Jährige über 30 Meter weit geworfen und die anderen können es auch richtig gut!", so das Fazit von Frank Busemann.

Nach dem Tourstopp in Limbach-Oberfrohna geht es für ihn schon übermorgen in Niedersachsen weiter. Am 28. Juni macht die Sportabzeichen-Tour in Nordhorn Halt.

Rekordtemperaturen bei der Sportabzeichen-Tour am 26. Juni in Limbach-Oberfrohna. Rund 1.800 Mädchen und Jungen legten Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen ab. (Fotos: Kay Fotodesign)